TOP-ACTS - PAUL YOUNG

Seinen größten internationalen Hit landete er 1985 mit Daryl Halls "Everytime You Go Away" vom zweiten UK-Nummer-eins-Album "The Secret Of Association".
Der Song schaffte es auch an die Spitze der US-Charts und begründete Youngs Status als einer der bedeutendsten weißen Soulsänger in den Vereinigten Staaten.

1988 sang er anlässlich Nelson Mandelas 70. Geburtstag im Londoner Wembley Stadium "Don`t Dream It`s Over" von Crowded House, eine Durchhalte-Hymne, die nachträglich wie eine Prophezeiung wirkt.
Denn keine zwei Jahre später wurde Mandela aus der Haft entlassen.

15 Jahre war er wie vom Erdboden verschluckt:
Paul Young, der Superstar der 80er, der mit "Wherever I Lay My Hat", "Come Back And Stay", "Love Of The Common People" und "Every time You Go Away" unvergessliche Hits hatte, und dessen ´83er Debüt "No Parlez" bis heute als Meilenstein des Neo-Soul gilt.

Weil Paul Young niemals wirklich weg gewesen ist von den Bühnen dieser Welt, kann man nicht davon sprechen, dass er jetzt wieder da sei.

In 2006 nahm Paul Young sein neues Album "Rock Swings - On The Wild Side Of Swing" auf, in dem er große, fast schon heilige Hits der Pop- und Rockmusik präsentiert.

Mit seinen inzwischen 50 Jahren erlebt Paul Young ein Comeback.
Young lässt den Soul hinter sich zurück, und konzentriert sich auf die derzeit so angesagte Spielart des Swings. Swing hätte ihm wohl niemand zugetraut.

Zu diesem Zweck hat er sich mit einigen der besten Swing- und Jazz-Musiker zusammengetan.

Die Tracklist von Paul Youngs Album ist ebenso eindrucksvoll wie überraschend.
13 Stücke, darunter bekannte Coverversionen wie "Tainted Love" oder "White Christmas", aber auch "Jean Genie" von David Bowie, "Why Does It Alwasy Rain On Me" von Travis, "Enter Sandman" von Metallica und "Lose Yourself" von Eminem.


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