TOP-ACTS - MARIT LARSEN

In Norwegen ist Marit Larsen zum wiederholten Male zum Top-Star avanciert

Schon in ganz jungen Jahren gelang der bezaubernden Musikerin in ihrer Heimat bereits zum zweiten Mal das Kunststück, eine sensationelle Musikbiz-Karriere zu starten.

Als die eine Hälfte des Chart-Pop-Duos M2M war sie zwischen Mitte der Neunziger und 2002 an mehr als zwei Millionen verkauften Tonträgern entscheidend beteiligt und landete unter anderem Chart-Hits in den USA, halb Europa und in Japan.

Warum man hierzulande von dem skandinavischen Dance-Pop-Export seinerzeit kaum Notiz nahm, ist rätselhaft. Auch Marit Larsen hat keine schlüssige Erklärung: „Vielleicht war es nur Zufall, es ging damals alles sehr schnell“, erinnert sie sich. „Wir waren so wahnsinnig jung und die Platten wurden gleichzeitig in mehr als zwanzig Ländern veröffentlicht. Wir hatten also pro Land kaum mehr als einen Tag Zeit, um dort Interviews zu geben.
Und natürlich konzentrierten wir uns auf die USA.“

So richtig traurig ist die junge Sängerin allerdings nicht, dass sie hierzulande nicht wie in ihrer norwegischen Heimat die Öffentlichkeit mit einem musikalischen Komplettrelaunch überzeugen muss, sondern auf ein völlig unvoreingenommenes Publikum trifft.

Erste Erfahrungen mit den hiesigen Musikfans konnte die Skandinavierin Anfang letzten Jahres sammeln. Im März 2009 bestritt sie 21 Konzerte in ganz Europa im Vorprogramm von Jason Mraz, in deren Verlauf sie auch in Mannheim, Hannover und Leipzig auftrat. „Ich hatte das Gefühl, dass die Zuschauer in Deutschland einfach nur großartig waren“, schwärmt sie, „und deshalb bin ich auch überglücklich, dass meine Musik jetzt auch hier veröffentlicht wird.“

Dass man seine Ziele auch tatsächlich erreichen kann, das bewies Marit Larsen bereits vor drei Jahren: Mit ihrem ersten Soloalbum, das in Norwegen unter dem Titel „Under The Surface“ erschien, legte sie in jeder Hinsicht beeindruckendes Debüt vor, das sowohl bei Kritikern als auch Plattenkäufern in Norwegen auf vorbehaltlose Gegenliebe stieß.

Dabei gelang ihr ein sensationeller Spagat:
Von Musikliebhabern wurde „Under The Surface“ unter den besten Alben des Jahres gelistet, gleichzeitig brachte der Longplayer mehrere Airplay- und Singlehits hervor (alleine ihre Debütsingle „Don’t Save Me“ rangierte fünf Wochen an der Spitze der norwegischen Charts).

Marits Popsongs, deren musikalische Einflüsse von Folk über Bluegrass bis zu klassischer Musik reichen, verzückten und verzücken noch immer ganz Norwegen und heimsten bis dato zahlreiche Musikpreise (unter anderen einen MTV Europe Music Award in der Kategorie „Beste norwegische Künstlerin“) ein.


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